
Eine Verehrung der klassischen Dichtung auf kuriosen Wegen und Abwegen.
Goethe und Schiller wurden in den letzten Jahrhunderten gern und oft parodiert, geflügelte Worte persifliert und mit diebischer Freude kundgetan.
Dabei zählt Schillers "Lied von der Glocke" wohl zum meistparodierten überhaupt, auch weil es über viele Generationen hinweg verehrt und sogar auswendig gelernt wurde.
Der unwiderstehliche Reiz, parodistisch nachzuahmen, machte selbst vor Goethes tragischer Ballade "Erlkönig" nicht halt. Gewiss hat dies mit der Größe dieser Dichtkunst zu tun und zeigt letztendlich eine heimliche Verehrung "durch die Hintertür".
Doch soll sich hier zum Spaß auch der Ernst gesellen: zur Parodie das Original, vor dem wir uns am Ende verneigen wollen.
Szenische Lesung mit Musik und Gesang
Vertonungen und Bühnenmusik: Cora Chilcott
Spieldauer: 60 oder 80 min