Bild: Sven Hans TietzeInformationen

SCHILLER

Der Dichtung muntre Schattenwelt


Gedichte und Auszüge aus Dramen und Briefen Friedrich von Schillers

"Der Schein regiert die Welt, und die Gerechtigkeit ist nur auf der Bühne." Des Dichters Worte, vor über zweihundert Jahren geschrieben, haben von ihrer Gültigkeit nichts verloren. Im Gegenteil! Sie sind heutiger denn je. Schiller, welcher sich sein Leben lang mit den Fragen nach einer idealen Gesellschaftsform auseinandersetzte und auch die Kritik an der damals bestehenden in seine philosophischen Abhandlungen, vor allem aber auch in seine Dichtkunst, einfließen ließ, legte seinen berühmt gewordenen Figuren feurige Botschaften in den Mund: Johanna, Marquis Posa, Fiesko, Maria Stuart und Schiller selbst ("Geben Sie Gedankenfreiheit!") kommen hier zu Wort.

So fügen sich Auszüge aus den Dramen "Die Jungfrau von Orleans", "Don Carlos, Infant von Spanien", "Die Verschwörung des Fiesco zu Genua", "Maria Stuart", eine Auswahl von Gedichten und Gedanken aus prosaischen Schriften, welche ebenso die Begriffe "Schönheit" und "Liebe" im Verhältnis zur Freiheit und gesellschaftlichen Entwicklung beleuchten, zu einer wortgewaltigen Collage, die die Zeitlosigkeit Schillerscher Gedanken und Auffassungen widerspiegeln soll. Dem "Dichter der Freiheit" soll hier im eigentlichen Sinne ein Denkmal gesetzt werden.
Informationen zum ProgrammSchauspiel-Solo
Spieldauer: 60 min
Idee, Konzept und Erarbeitung: Cora Chilcott

Referenzen:
Schiller-Kolloquium Leipzig (9. Mai 2015 - Ausschnitte), Premiere: Kirche Alt-Pankow Berlin (17.10.2015), Goethe-Institut Oslo (Oktober 2015)