Bild: Norbert GuthierInformationen | Presse

Verbotene Früchte

Erotische Geschichten, Lieder & Gedichte aus fünf Jahrhunderten


Zu allen Zeiten der Literaturgeschichte schrieb man erotische Phantasien nieder ...
Dabei sind sicher de Sades Werke unübertroffen, wenn es um die Reise in unvorstellbare Abgründe der Begierde geht. Doch verstehe ich mich nicht nur als Sprachrohr des Marquis', der spielerisch-stilsicher manch Anrüchiges offenbart.
Ich leihe ebenso meine Stimme einem kunstvoll-verstiegenen Johann Wolfgang von Goethe, einem fingerzeigenden Gottfried August Bürger, dem grotesk-deftigen Friedrich Schlegel, einem schonungslos spöttelnden Heinrich Heine, dem verrückt-verspielten Wolfgang Amadeus Mozart, vielen, vielen anderen und natürlich so manch sinnlichem Lied.
Informationen zum ProgrammLiterarisch-musikalisches Programm mit Cora Chilcott (vokal) und Volker Jaekel (piano)
Spieldauer: ca. 90 min
Idee und Konzept: Cora Chilcott

Referenzen:
Schloss Molsdorf, Feuerwache Magdeburg, Altes Theater Sontheim, Theater im Schlossgarten Arnstadt, Nikolaikirche Auerbach u. Oelsnitz, Kleine Kunstbühne Saulheim, Nordthüringer Kulturnacht, KUNO Nürnberg, Stadtmuseum Gera (Museumsnacht), Schleswig-Holstein-Haus Schwerin, Kultur- und Festspielhaus Wittenberge
Stimmen der Presse→ Heißes in der kalten Jahreszeit Heißes in der kalten Jahreszeit  ... Es war eine darstellerische Glanzleistung, welche Cora Chilcott an diesem Abend dem Publikum bot. Stetig die Oktavleiter hinauf- und hinabsteigend, mit äußerst theatralischer Mimik und Gestik versehen, präsentierte sie die amüsanten Lieder und Geschichten in einer sehr professionellen und ansprechenden Art. In perfekter Abstimmung dazu begleitete Volker Jaekel seine Bühnenpartnerin am Klavier. ... Das Publikum dankte den beiden großartigen Künstlern mit viel Beifall. Oliver Becker - Volkstimme Salzwedel 02/2010
→ Hormonschwankungen mit Musik Hormonschwankungen mit Musik  ...Auffallend auch bei den andern Liedern war, dass die Künstlerin die Handlung förmlich spielte, sozusagen auch als Sängerin Schauspielerin blieb. So wurde wildes Geschnatter der iberischen Damen zum wilden Gesang. Kurz darauf, im erotischen Teil des Liedes, gab sie ihrer Stimme einen hauchigen Klang, verzerrte ihr Gesicht, als ob sie selber fächerwedelnd vor dem Alcaźar in der Altstadt von Toledo stünde... Peter Krischunas - Leipziger Volkszeitung 07/2009