Bild: Cora ChilcottInformationen | Presse

Gala Salvador DALÍ

Eine Jahrhundert-Liebe


Jelena Dmitrijewna Djakonowa, genannt Gala, war Dalís Muse, Ehefrau und Managerin. Ihr schrieb er es zu, dass er dem Irrsinn entging.
Er widmete ihr sein Werk, verflocht ihren Namen mit dem seinen, wenn er seine Bilder signierte und erhob sie schließlich in den Rang einer Göttin. Ihre Liebe war einzigartig, lächerlich und zärtlich, manchmal rührend, bisweilen erschreckend...
Die Lesung beleuchtet in Wort & Bild eine der größten Liebesgeschichten des 20. Jahrhunderts.
Informationen zum ProgrammSzenische Lesung
Spieldauer: ca. 90 min
Idee und Konzept: Cora Chilcott

Referenzen:
Kulturhotel Kaiserhof, zur DALÍ-Ausstellung in der Kunststation Kleinsassen
Stimmen der Presse→ "AMOUR FOU" in der Kunststation - Szenische Lesung mit Cora Chilcott "AMOUR FOU" in der Kunststation - Szenische Lesung mit Cora Chilcott  Kleinsassen. Dass Salvador Dalí einer der wichtigsten Vertreter der Kunstrichtung des Surrealismus ist, ist bekannt...Auch dass er eine exzentrische Figur war, die mit Bildern und all den anderen mehr oder weniger künstlerischen Erfindungen, zu Geld und Ruhm gelangte und schon zu Lebzeiten eine Legende war, wissen viele. Wie viel Anteil an seinem Erfolg jedoch dem Wirken seiner Ehefrau und großen Liebe Gala zu verdanken ist, das gehört zu den weniger beleuchteten Kapiteln der Kunstgeschichte. Umso spannender war das, was man in der brillant vorgetragenen Lesung der Schauspielerin Cora Chilcott erfuhr, die passenderweise in der Umgebung der aktuellen Ausstellung von Dalí-Graphiken aus dem Berliner Dalí-Museum in der Kunststation stattfand. Plötzlich wurde neben oder vielmehr hinter der Erscheinung des "Genies" der Mensch Salvador Dalí sichtbar, der nicht nur furchtbar ängstlich und labil war, sondern auch einen Großteil seiner Schaffenskraft aus dieser Liebe bezog, die ihn aber gleichzeitig auch nahezu alles kostete, eine echte "amour four" eben. Allein schon die erste Begegnung der beiden kann als wahrhaft surrealer Akt bezeichnet werden, denn Dalí hatte einen seiner hysterischen Lachanfälle, die ihn damals oft heimsuchten. ..., und ihre folgende Liebesgeschichte, die damit begann, dass sie (Gala) mir nichts dir nichts ihren Ehemann und ihre gemeinsame Tochter verließ, um mit dem damals zwar viel versprechenden aber noch gänzlich unbekannten Dalí zusammenzusein, das alles bietet genug Stoff für einen opulenten Hollywoodstreifen. Doch es müssen nicht immer bewegte Bilder sein, die die Fantasie in Gang setzen, wie man an dem fesselnden Vortrag von Cora Chilcott erleben konnte. Mal dramatisch, mal leise, mal deutlich aus Galas Sicht, mal die krude Diktion von Salvador Dalí höchst selbst imitierend, bot sie ein umfassendes, tiefgründiges, gut recherchiertes und abwechslungsreiches Panorama dieser Liebesgeschichte und offenbarte dabei, dass es eines Schauspielers bedarf, um Texte lebendig werden zu lassen... Marianne Blum - osthessen-news 09/09